EHRUNGEN (1)

Am 5. Februar 2012 erhielt Frau Aenne Rappel
in Anerkennung ihres Engagements für bedürftige
und kranke Menschen im Jemen einen Ehrenpreis
der Jemenitisch Deutschen Gesellschaft vom
Botschafter der Demokratischen Republik Jemen
in Bonn überreicht.

URKUNDE für den Verwalter Scheich Sadeq:

Scheich Sadeq Abdul Wahed Al Sufi erhielt vom
Präsidenten Abdul Saleh der Volksrepublik Jemen eine Ehrenurkunde in Anerkennung seines uneigennützigen Einsatzes für das Krankenhaus in Al Mihlaf und die
Betreuung der kranken Waisenkinder in Taiz.

Aichacher Zeitung vom 16.01.2013

Aichacherin am Tisch des Bundespräsidenten
Aichach/Berlin (beh) Zum Hauptgang gab es „Königliche Klöpse auf Kalbsfilet". Das war beim Neujahrsempfang von Bundespräsident Joachim Gauck aber auch das einzig Monarchische. Der oberste Mann im Staate sei nämlich ausgesprochen offen, unkompliziert und sympathisch - sagt Aenne Rappel, und sie muss es wissen.
Die Vorsitzende der Aichacher Jemenhilfe gehörte zu den rund 60 Bürgern, die als Dank für ihr ehrenamtliches und soziales Engagement ins Schloss Bellevue eingeladen waren - Anreise und Übernachtung inklusive.
Denn so einfach geht man nicht zum Empfang des Bundespräsidenten. Am Vorabend gibt es eine Generalprobe mit Mitarbeitern des Bundespräsidialamtes, die Aenne Rappel schon einen Vorgeschmack auf ihren Chef gaben: „Das waren alles ausgesprochen freundliche und sympathische Menschen. Die beiden Tage liefen insgesamt in einer sehr angenehmen und überhaupt nicht steifen Atmosphäre ab."
Ganz ohne Protokoll geht es denn aber nicht: So ist vorgeschrieben, wann man bei der Begrüßung vorzugehen hat, dass man in diesem Fall dem Mann zuerst die Hand gibt, und dass der Gast sich dann zwischen den Bundespräsidenten und die First Lady Daniela Schadt für ein Foto zu stellen hat. Für Gespräche bleibt da natürlich keine Zeit.
Die können die Gäste dann beim Essen nachholen. Kurz bevor man zu Tisch ging, übergab einer der Mitarbeiter Aenne Rappel ein Kärtchen, auf dem zu Tisch 1 gebeten wurde - zum Tisch des Präsidenten.
Der interessierte sich nämlich besonders für das Jemen-Projekt und ließ sich von Aenne Rappel, wie von den anderen Gästen an seinem Tisch, über ihre Projekte und Tätigkeiten informieren.
Auch am Tisch erlebte die Aichacherin Gauck als einen interessierten und unkomplizierten Menschen, der sie genauso wie Daniela Schadt durch Offenheit und Herzlichkeit für sich einnahm.
Den Weg nach Berlin verdankt die Jemenhilfe-Vorsitzende im Übrigen dem Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordenten Günter Gloser, der sich ebenfalls im Jemen engagiert und das Land sogar im vergangenen Jahr, als es wegen Unruhen weltweit Schlagzeilen machte, zweimal bereiste.
Aenne Rappel nutzte die Gelegenheit in Berlin natürlich auch, um für ihr Projekt um Unterstützung zu werben. So sprach sie unter anderem mit Außenminister Guido Westerwelle, der ihr Unterstützung zusagte.
Die kann die Jemenhilfe auch dringend brauchen. Während die Kosten, nicht zuletzt durch jene Studenten aus dem Dorf Al Mihlaf, die man unterstützt, nach oben gehen, sinkt die Spendenbreitschaft seit Jahren.

Weitere Informationen über die Aichacher Jemenhilfe im Internet unter www.aktion-jemenhilfe.de

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